Eva Brigitta Mertens

Medizinrechtliche Gutachterin für Pflegefehler · Fachautorin

Beratung II

Analyse kritischer Schnittstellen im Krankenhaus

Strukturanalyse Haftungsrisiken – für Geschäftsführungen und Versicherungsträger.

Ihre Haftungsfälle beginnen nicht vor Gericht. Sie beginnen im Prozess – an den Übergängen zwischen Aufnahme, Pflege, ärztlichem Dienst und Verwaltung.

Dieses Audit zeigt, wo in Ihren Abläufen Haftungsrisiken entstehen – bevor der erste Schaden sichtbar wird.

Was passiert

Eine typische Konstellation

Diese Konstellationen finden sich regelmäßig in MD-Prüfungen, internen Schadensanalysen und gerichtlichen Verfahren.

Diagnose

„Was intern nicht zugeordnet ist, ist haftungsrechtlich vollständig zugerechnet.“

Im Alltag unsichtbar. Im Schadensfall vollständig zurechenbar. Die Risiken sind im System bereits vorhanden – nur nicht als Risiken markiert.

Wo die Lücken entstehen

Vier strukturelle Bruchstellen

Unklare Übergaben

Information wird weitergegeben, aber nicht verbindlich übernommen.

Dokumentation ohne Adressat

Pflege dokumentiert Risiken, ohne dass die Eintragung im Prozess eine auslösende Wirkung entfaltet.

Parallele Zuständigkeiten

Mehrere Bereiche sind beteiligt – keiner ist verantwortlich.

Organigramm vs. Realität

Formale Zuständigkeit deckt sich nicht mit dem gelebten Ablauf.

Lösungsweg

Was das Audit liefert

Risiken sichtbar machen, bevor sie zum Haftungsfall werden. Drei Stufen, unabhängig beauftragbar.

Stufe 1

Ablaufanalyse

Erfassung der tatsächlichen Übergänge zwischen Aufnahme, Pflege, ärztlichem Dienst und Verwaltung. Abgleich mit der formal vorgesehenen Verfahrensstruktur.

Wo Übergänge tatsächlich stattfinden – und wo sie Haftungsrisiken erzeugen.

Stufe 2

Fallrekonstruktion

Sichtung dokumentierter Schadens- und Beinahe-Schadenskonstellationen. Bewertung pflegefachlich, dokumentationsrechtlich und haftungsrechtlich.

Wie typische Schadenskonstellationen im Haus konkret entstehen.

Stufe 3

Risikoprofil

Strukturelle Verdichtung der Befunde aus Stufe 1 und 2. Empfehlungen zur Reduktion entlang realer Abläufe.

Welche Haftungsrisiken strukturell angelegt sind – und wie sie reduziert werden können.

Grundlage sind reale Fälle, nicht modellierte Prozesse.

Was Sie bekommen

Belastbare Grundlage für Entscheidungen

Sie erhalten eine belastbare Entscheidungsgrundlage:

  • identifizierte Haftungsrisiken entlang realer Abläufe
  • konkrete Schwachstellen mit Zuordnung zu Stelle und Übergang
  • umsetzbare Maßnahmen zur Risikoreduktion

Keine Workshops, keine Prozessfolien – sondern Analyse der tatsächlichen Praxis.

Wer das Audit durchführt

Position

Die meisten Haftungsfälle sind lange vorher sichtbar. Nur nicht als solche.

Anfrage

Erstgespräch

Vorbesprechung zur Eignung des Audits für die Situation Ihres Hauses. Vertraulich, unverbindlich, ohne Vorabkosten.

Erstgespräch anfragen

Bitte übermitteln Sie per E-Mail keine Patientendaten, keine sonstigen personenbezogenen Daten Dritter und keine Unterlagen.